Enabling poor rural people
to overcome poverty



Die wegweisende Studie enthält neue Statistiken, Handlungsempfehlungen sowie persönliche Einblicke in das Leben der betroffenen ländlichen Bevölkerung

rural poverty report 2011Rom, 24. November 2010 – Wie hoch ist die ländliche Armut in Afrika, Asien, Lateinamerika sowie im nahen und mittleren Osten? Wie haben sich die Raten über die letzten Jahre entwickelt? Wie viele der ärmsten Menschen der Welt leben in ländlichen Gebieten? Und wie wirkt sich ländliche Entwicklung auf die weltweite Ernährungssicherheit aus?

Antworten hierauf gibt eine neue Studie des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), einer internationalen Finanzinstitution und spezialisierten VN-Organisation. IFAD wird den umfassenden Bericht zur ländlichen Armut am 6. Dezember 2010 im Rahmen einer internationalen Konferenz des Thinktanks Chatham House zum Thema Ernährungssicherheit vorstellen.

Der Rural Poverty Report 2011 – New realities, new challenges: new opportunities for tomorrow’s generation enthält neue Statistiken zu Armutsraten in den ländlichen Gebieten der Entwicklungsländer, deren Entwicklung in den verschiedenen Regionen sowie neue Angaben zur Mobilität in und aus der Armut. Vertreter der betroffenen ländlichen Bevölkerung berichten über Herausforderungen, denen sie in ihrem täglichen Leben begegnen.

Was:

Vorstellung des Rural Poverty Report 2011 – New realities, new challenges: new opportunities for tomorrow’s generation

Wer:

Kanayo F. Nwanze, Präsident, IFAD

Wann:

6. Dezember 2010
09:30 Uhr (GMT) – Präsentation und Podiumsdiskussion
11:00 Uhr (GMT) – Pressekonferenz

Wo:

Chatham House
10 St James’s Square
London SW1Y 4LE

Online:

www.ifad.org/rpr2011

 

In einer Zeit, in der die ländliche Bevölkerung in den Entwicklungsländern durch Einschränkung natürlicher Ressourcen, Klimawandel und stark schwankenden Lebensmittelpreise mit zunehmenden Risiken konfrontiert wird, bietet der Rural Poverty Report 2011 einen umfassenden Blick auf die globalen Konsequenzen ländlicher Armut und weist auf entstehende Chancen für Wachstum und Entwicklung hin.

Der Bericht legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Herausforderungen und Risiken für Kleinbauern sowie ländliche Unternehmen und Arbeiter und zeigt, wie diese – mithilfe entsprechender Strategien und Investitionen – nicht nur den Weg aus der Armut finden, sondern auch zur Lösung weltweiter Herausforderungen beitragen können. So verdeutlicht der Bericht auch den Zusammenhang zwischen einer Verringerung ländlicher Armut und der Bewältigung der Herausforderung globaler Nahrungsmittelsicherheit – insbesondere der Notwendigkeit, die Nahrungsmittelproduktion bis 2050 um 70 Prozent zu steigern und den Ertrag in den Entwicklungsländern zu verdoppeln, um die prognostizierte Weltbevölkerung von neun Milliarden Menschen ernähren zu können.

Journalisten, die an der Veranstaltung am 6. Dezember in London teilnehmen möchten, bitten wir, sich bis zum 1. Dezember 2010 bei Jessica Thomas (ifadnewsroom@ifad.org) zu akkreditieren.

Weitere Informationen zum Rural Poverty Report 2011 finden Sie auf der RPR2011-Website (www.ifad.org/RPR2011). Hier können Sie auch Ihr persönliches Exemplar des Rural Poverty Reports 2011 bestellen.

Nähere Angaben zur Chatham House-Konferenz Food Security 2010 – Making Food Security Work: Matching Supply to Demand finden Sie auf der Chatham House Website (www.chathamhouse.org.uk/food10)



Der Internationale Fonds für ländliche Entwicklung (IFAD) arbeitet mit der armen Bevölkerung ländlicher Gebiete und ermöglicht ihnen, mehr Nahrungsmittel anzubauen und zu verkaufen, ihr Einkommen zu erhöhen und die Richtung ihres Lebens selber zu bestimmen. Seit 1978 hat IFAD über 12 Milliarden US-Dollar an Zuschüssen und niedrig-verzinsten Darlehen an Entwicklungsländer vergeben und dadurch mehr als 360 Millionen Menschen den Weg aus der Armut ermöglicht. IFAD ist eine internationale Finanzinstitution und Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Rom. Der Fonds ist eine einmalige Partnerschaft von 165 Mitgliedern aus der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), anderer Entwicklungsländer sowie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).